Gemeinsam am Tisch – von Anfang an!

Kaum zeigt der Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis, fangen die Fragen an. Was kommt auf mich zu? Was verändert sich alles? Und was benötige ich denn unbedingt für den kleinen Erdenbürger?
Viele Anschaffungen stellen sich hinterher als völlig überflüssig heraus. Was aber wirklich zu den wichtigen Must Haves gehört, ist der Hochstuhl. Doch dahinter verbirgt sich eine ganz eigene Wissenschaft. Denn der Stuhl ist mehr als ein simples Sitzmöbel, hier wird gefüttert, gespielt und kommuniziert.
Ab wann kann ich denn den Hochstuhl einsetzen? Da gibt es unterschiedliche Systeme. Besonders praktisch sind diejenigen, bei denen das Neugeborene von Anfang an bei Euch am Tischgeschehen teilhaben kann. Es gibt Stühle, die wie eine erhöhte Wippe gebaut sind oder mitwachsende, auf denen ein Neugeborenen-Aufsatz befestigt werden kann. Für kleine Räume oder Küchen eignen sich auch die platzsparend zusammenklappbaren Modelle sehr gut.
Wird Euer kleiner Spatz größer und es klappt mit dem selbstständigen Sitzen, dann kann er in den Kleinkindaufsatz wechseln. Andere Hochstühle haben extra einen bequemen Sitzverkleinerer, in dem euer Baby seinen Brei oder leckeren Spinat mampfen kann.Zubehör wie Anschnallgurte, Mittelholm, Essbrett oder Brustbogen sorgen für sicheres Sitzen. Gerade in diesem Alter sind auch Tischsitze und Stuhlerhöhungen eine gute Lösung, vor allem zum Mitnehmen zu Freunden und Verwandten.
Sehr lange im Einsatz ist der Treppenhochstuhl. Wahnsinn, wie schnell die Kleinen wachsen. Oft kommt es einem wie gestern vor, als man das Fußbrett das letzte Mal tiefer gestellt hat. So verschwindet das Zubehör nach und nach. Übrig bleibt ein Stuhl, der mitwächst und in dem Euer Nachwuchs immer die richtige Höhe für den Esstisch (und später vielleicht sogar den Schreibtisch) hat.
Sehr beliebt ist auch der Kombihochstuhl. Dieses Utensil gehört zur relativ preisgünstigen Variante. Es besteht aus einem kleinen Tisch und einem Stühlchen, die aufeinander gestapelt werden. Nach ihrem Einsatz als Hochsitz können sie als Stuhl-Tisch-Kombination zum Malen und Basteln verwendet werden. Oft optional mit Sitzverkleinerer für Babys ab dem „Sitzalter“.

Auf was muss man bei Hochstühlen noch achten?

  • Natürlich auf die Pflegeleichtigkeit, denn nach dem Essen müssen Kleckereien ganz einfach und leicht abwischbar sein, auch an schlechter erreichbaren Stellen wie Scharnieren.
  • Die Höhe der Tischplatte sollte verstellbar sein, damit man den Stuhl direkt an den Tisch stellen kann. Eine neigbare Stuhllehne erleichtert Babys das eigenständige Trinken aus der Flasche.
  • Sehr wichtig ist der Komfort, so sollten die Beinchen nicht baumeln, sondern auf einer Fußstütze aufliegen und der Stuhl sollte nicht einengen.
  • Sicherheit ist oberstes Gebot: der Stuhl sollte nicht wackeln, das Kind darf nicht durchrutschen und sollte gut gesichert sein. Eine hohe Belastbarkeit bei mitwachenden Stühlen erhöht die Einsatzdauer.

Für welchen Stuhl Ihr Euch schließlich entscheidet, hängt natürlich von Eurer jeweiligen Wohnsituation, von Euren Ansprüchen an die Sitzhilfe und natürlich – nicht zuletzt – von der Größe Eures Geldbeutels ab.

 

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