Einkaufen mit Kleinkind

EinkaufenMit einem Kleinkind einkaufen zu gehen ist nicht immer ganz leicht. All die Versuchungen in den Regalen, Rolltreppen, viele Menschen und Süßigkeiten so weit das Auge reicht. Wie soll man da einem Kleinkind klarmachen, dass man erst bezahlen muss bevor man sich die Schokolade nimmt? Meist endet dies mit großem Geschrei und kopfschüttelnden Blicken von den anderen. Auf diese gebe ich, seit ich ein Kind habe, übrigens schon lange nichts mehr. Die erntet man überall und mit der Zeit interessiert das schon gar nicht mehr.

Die ersten Male war für mich einkaufen mit Kind noch absolute Hölle. Gebrüll im Kinderwagen wenn es zu lange gedauert hat und Trotzanfälle wenn Mama „Nein“ gesagt hat. Für meine Nerven eine absolute Zerreißprobe. Meine neidischen Blicke gehörten den Eltern die mit Ihren Kleinen, seelenruhig durch den Supermarkt liefen und die Kinder sich nicht auf den Boden werfen, wenn die Mama die Schokolade nicht erlaubt hat.

Was mache ich nur falsch? Ich wollte nicht immer ohne Kind einkaufen gehen, einfach weil ich mir dachte, stell dich nicht so an, ein(e) Alleinerziehende(r) hat die Möglichkeit, das Kind abzugeben meistens auch nicht.

Also hab ich mir überlegt wie ich mit meiner Tochter stressfrei einkaufen gehen kann. Meine erste Idee war ja ein Online-Supermarkt, bis ich die Preise verglichen habe zzgl. Versandkosten. Da komm ich ja im Geschäft wesentlich billiger weg, selbst wenn meine Tochter mir wieder mal unbemerkt den Einkaufswagen volllädt, mit Dingen die definitiv nicht auf unserer Liste stehen.

Es müssen also andere Lösungen her und ich habe festgestellt, es gibt super Tipps, die das Einkaufen auch mit Kleinkind wirklich entspannt machen können.

Einkaufszeit festlegen

Die vermutlich schlechteste Zeit, zusammen mit einem Kind, einkaufen zu gehen ist Samstagvormittag. Hier sind die meisten Leute unterwegs und machen ihren Wocheneinkauf. In den Supermärkten ist also die Hölle los. Was also allein schon nervig ist, wird mit Kind noch viel stressiger sein. Vormittage unter der Woche sind mit Kind dagegen super, man ist fast alleine im Geschäft und hat so weniger Zeugen wenn die Kleinen einen Trotzanfall bekommen.

Nicht hungrig einkaufen gehen.

Was für uns gilt, ist auch für das Kind das Beste. Mit leerem Magen sind wir gereizt und leichter gestresst. So geht es auch unseren Kleinen. Außerdem landen so auch mehr Sachen in unserem Wagen, die wir gar nicht brauchen.

Kinder helfen lassen

Vielleicht gibt es ja ein bestimmtes Obst, ein Joghurt oder ein Müsli, das Ihr Liebling gerne isst. Was spricht dagegen die Kinder diese Sachen selber holen zu lassen und in den Einkaufswagen zu legen? Süßigkeiten sollten nicht an der Kasse genommen werden, sondern in den richtigen Regalen.

Kleine Aufgaben geben

Während dem Einkauf könnt Ihr Euer Kind mit kleineren Aufgaben beschäftigen, eventuell die Butter zu holen, den Einkaufswagen zu schieben oder Mama an einen bestimmen Artikel erinnern. So wird es garantiert nicht langweilig, wenn man ständig beschäftigt ist mit wichtigen Dingen.

Regeln festlegen

Was für Dein Kind gilt, gilt auch für dich. Ein Einkaufszettel hilft beim Einkaufen. Wenn man nur kauft was auf dem Zettel steht, zeigt das auch den Kleinen das Regeln eingehalten werden wenn auch die Versuchung noch so groß ist.

Süßwarenfrei Kassen

In vielen Supermarkten gibt es heutzutage Kassen, die nicht voller Süßigkeiten sind. Hier können Sie in Ruhe die Waren aufs Band legen ohne ständig schauen zu müssen, was im Wagen oder im Mund landen könnten.

 Ich hoffe wir konnten Euch ein bisschen helfen und Ihr genießt in Zukunft stressfreiere Einkaufstouren.

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