Storchenbiss bei Babys

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Viele Fragen sich bestimmt was ist denn das? Ist das gefährlich, oder nicht?

In der Fachsprache wird der Storchenbiss Naevus simplex genannt. Am häufigsen sieht man diese roten Flecken am Hinterkopf, selten auf Stirn und Augenlidern,des  Neugeborenen. Dadurch dass der Storchenbiss häufig im Nacken zu finden ist hat er auch eigentlich seinen Namen erhalten. Es sieht nämlich so aus als ob Meister Adebar (Storch) das Baby mit dem Schnabel festgehalten, gebracht hätte.  Storchenbisse sind nichts was Anlass zur Beunruhigung gibt in den meisten Fällen verschwinden diese Flecken bis zum Ende des zweiten Lebensjahres ganz oder verblassen sehr stark.

Wie entsteht so ein Storchenbiss?

Die Ursache ist medizinisch nicht geklärt. Die Flecken werden sichtbar  wenn sich eine Ansammlung von Kapillaren (feinen Blutgefäßen) dicht unter der Hautoberfläche ausweitet. Steigert sich die Durchblutung durch  Aufregen, Weinen, Schreien wird der Fleck dunkler und sichtbar. Behandeln muss man einen Storchenbiss nicht. Lediglich wenn die Platzierung vielleicht ungünstig ist und der Fleck  nach den ersten drei Jahren nicht verschwindet oder verblasst könnte man über eine Laserentfernung nachdenken.

Nicht verwechseln sollte man allerdings den Storchenbiss mit einem Hämangiom. Das ist ein knäuelartiger gutartiger Tumor der Blutgefäße, dieser erhebt sich auch aus der Haut und ist keine flache Rötung. Deshalb heißt er auch „Blutschwamm“.

Da haben wir heute wieder was Neues gelernt.

Schöne Adventszeit!