Mutterbandschmerzen in der Schwangerschaft

 

Kaum sind die ersten Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen hinter einem beginnen unter Umständen die nächsten „Zipperlein“. Manche Schwangere beklagen ein Ziehen  in der Leistengegend. Hierbei handelt es sich um sogenannte Mutterbandschmerzen.

 

 

 

 

 

Was sind Mutterbandschmerzen?

Die Gebärmutter ist an sogenannten Mutterbändern im Becken verankert. Wenn das Kind nun wächst dehnen sich diese Mutterbänder mit um der Gebärmutter Raum zu geben. Das kann zu Schmerzen und Muskelverspannungen  in der Leistengegend oder im Kreuzbeinbereich verursachen. Dies fühlt sich dann an wie Muskelkater oder eine Muskelzerrung. Solche Mutterbandschmerzen könne auftreten müssen aber nicht es gibt viele Schwangere die in dieser Hinsicht keine Probleme haben. Bei meiner Zwillingsschwangerschaft waren diese Dehungen allerdings deutlich zu spüren aber der Frauenarzt hat erklärt dass meine Gebärmutter natürlich noch etwas mehr Platz bräuchte als bei einem Kind.

Kann man diese Schmerzen lindern?

Ja, man kann. Es gibt ein paar Tipps wie die Schmerzen etwas abgemildert werden können.

Wenn diese Schmerzen auftreteten hilft es oft alle Viere von sich zu strecken und ein bisschen auszuruhen. Auch eine Wärmflasche oder ein warmes Kirchkernkissen auf den Lendenbereich legen tut unheimlich gut.  Nach dem Wärmeprinzip ist es auch sehr entspannend sich ein warmes Bad zu gönnen, das wirkt wahre Wunder. Manche Schwangere berichten, dass Ihnen eine Massage des Unterbauchs geholfen hat. Dazu verwendet man am besten ein Massageöl aus Kamille, Lavendel oder Rosenholz. Diese ätherischen Öle förden die Entspannung der Muskulatur und lindern damit die Mutterbandschmerzen auf sanfte weise. Mein Frauenarzt hat mir auch wärmstens empfohlen auf eine ausreichende Magnesium Zufuhr zu achten, wir wissen ja alle das Magnesium gut für die Muskeln ist. Zu guter Letzt gibt es auch Stützbänder oder Bauchtücher, die man tagsüber tragen kann ohne dass sie den Bauch zu sehr drücken, das hilft die  Bänder und das Gewebe zu stützen.

Vorsicht! Kommen zu dem Ziehen in der Lendengegend noch andere Beschwerden hinzu sollte man unbedingt zum Frauenarzt gehen, es könnten nämlich auch vorzeitige Wehen sein. Lieber einmal zuviel nachgeschaut, das schadet nicht.

 

Previous Post