Taufe

 

 

Jeder Mensch hat einen Glauben. Die einen sind katholisch, die anderen evangelisch,….. . Dennoch haben sie etwas gemeinsam – sie glauben an etwas. Die Taufe ist ein Ritual in vielen Konvessionen. Einige sind getauft, einige nicht. Aber warum wird eigentlich getauft?



Der Ursprung der Taufe kommt von Johannes dem Täufer, der Jude war. Er lebte mit seiner Gemeinde wie die Mönche und hat sich mit ihnen auf das kommen des Heilands vorbereitet. Hierbei spielte die Reinwaschung der Sünden eine große Rolle. Jesus kam damals zu Johannes und wollte sich von ihm taufen lassen. Aber Johannes weigerte sich zuerst, da er Jesus als den Größeren ansah. Doch Jesus bestand darauf, von Johannes getauft zu werden. Als Jesus getauft wurde hatte er den heiligen Geist wie eine Taube auf sich zu kommen sehen. Mit der Taufe wird man also von Gott angenommen. Getauft hatten früher nur die Jünger, Jesus selbst tat dies nie.

Bei der Taufe geht es hauptsächlich um die Liebe und den Segen Gottes. Das Kind wird in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Außerdem versprechen die Eltern, die christliche Erziehung ihres Kindes zu übernehmen.

Nach der Geburt stellt sich den Eltern die Frage, ob man sein Kind taufen lassen soll, oder nicht. Die meisten Kinder werden im ersten Lebensjahr getauft. Wobei man zu jeder Zeit getauft werden kann, ob im Kleinkindalter, oder sogar noch als Erwachsener. Umso kleiner die Kinder allerdings sind, umso unproblematischer geht die Taufe von statten. Kann das Kind erst einmal laufen, liegt das Problem der Taufe darin, dass das Kind nicht still an einem Platz sitzen will und es mag sich schon gar nicht mit Wasser beträufeln lassen. Sollte man sich also für eine Taufe im späteren Alter entscheiden, ist es sinnvoll zu warten, bis das Kind so alt ist, das man dem Kind auch erklären kann, was bei der Taufe passiert. Einige Eltern möchten es auch dem Kind selbst überlassen, welchen Glauben es annehmen möchte. Neben der Entscheidung in welchem Alter getauft werden soll, muss dann der richtige Termin gefunden werden, an dem die Familie und auch die Paten Zeit haben. Anschließend muss ein Termin mit dem zuständigen Pfarrer gemacht werden, bei dem beide Eltern sowie auch die Taufpaten anwesend sein sollten. Bei diesem Termin muss das Stammbuch und auch die Geburtsurkunde, auf der „für religiöse Gründe“ steht mitgebracht werden.

Bei den Kleinkindern ist es üblich, dass diese ein weißes Taufkleid anhaben, die Farbe weiß steht für Reinheit. Es gibt allerdings keine Vorschriften bei der Kleidung. Um das Kind überhaupt taufen lassen zu können müssen entweder beide Eltern der gleichen Konfession angehören, die Eltern unterschiedlichen Konfessionen angehören (hier muss aber entschieden werden, welcher Konfession das Kind angehören soll), nur ein Elternteil der Kirche angehört (hierbei wird das Elternteil, welches nicht der Kirche angehört, auch nicht gefragt, ob er das Kind im christlichen Glauben erziehen will), sind beide Eltern aus der Kirche ausgetreten, so besteht die Möglichkeit des Wiedereintritts in die Kirche. Als Taufpaten werden meist zwei Personen ausgewählt, wobei hier keine Grenzen gesetzt sind, dieses Amt kann genauso gut nur eine Person oder aber auch mehrere Personen übernehmen. Auch die Taufpaten müssen der Kirche angehören (ausgenommen Zeugen Jehovas und Mormonen). In der katholischen Kirche müssen sogar die Paten katholisch sein. Meist werden Onkel oder Tante des Kindes oder gute Freunde der Eltern als Taufpaten ausgewählt, die bei der Taufe versprechen, den Eltern bei der Erziehung des Kindes im christlichen Glaubens zu unterstützen.