Adventskalender mal anders – es geht auch ohne Schokolade

Jeder kennt ihn, aus seiner eigenen Kindheit – den Adventskalender. Ein treuer Begleiter eines jeden Kindes, der die Vorfreude auf Weihnachten anhebt und das Warten erträglicher macht. Mit jedem Türchen, das geöffnet wird, steigt die Vorfreude auf den Heiligen Abend und damit auch auf die Bescherung.
Der Ursprung des Adventskalenders liegt im19. Jahrhundert. Damals diente er als Zählhilfe und Zeitmesser. Der erste selbstgebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851.

Adventskalender selbst gebastelt / © by_Dieter-Schütz_pixelio

Klassische Adventskalender für Kinder enthalten als Füllung meistens Schokolade. Auf die Dauer wird das recht eintönig, und zu viel Süßes ist für die Gesundheit Ihres kleinen Lieblings nicht gut. Deshalb haben wir uns überlegt, wie Sie ohne Süßigkeiten Ihrem Kind die Adventszeit trotzdem versüßen können.

Mit einem selbstgebastelten Adventskalender lässt sich das Warten auf das Christkind sicher gut ertragen. Gefüllt mit netten Kleinigkeiten wird der liebevolle, selbstgestaltete Adventskalender bestimmt zum Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit. Damit dies auch gelingt, haben wir einen kleinen Basteltipp für Sie.

Benötigt wird:
– ein etwas größerer Jute-Sack,
– eine ca. 5 m lange Kordel,
– ein ca. 50 cm langes Band,
– 24 kleine Säckchen,
– eventuell Zahlen (können aber auch mit Edding o.ä. angebracht werden),
– eventuell Weihnachtsbilder zur Verzierung (zum Aufbügeln, Kleben oder Nähen)

Nehmt die 5 m lange Kordel zur Hand und bindet nach den ersten 20 cm das erste kleine Säckchen daran. Am besten eignen sich Säckchen, die schon mit einem Kordelzug versehen sind. Die Größe der Säckchen hängt von den Geschenken ab. Anschließend bindet Ihr alle 24 Säckchen jeweils in einem Abstand von 20 cm an die Kordel. Nun könnt Ihr die Zahlen von 1 – 24 auf den Säckchen anbringen. Den großen Jute-Sack verschönern wir jetzt durch ein Weihnachtsmann-Bügelbild und ein paar Sterne. Anschließend wird die Kordel mit den 24 liebevoll gefüllten Säckchen im großen Sack verstaut. Jetzt wird der Sack mit einem ca. 50 cm langen Band zugeschnürt. Der Anfang der Kordel darf dabei aus dem Sack hervorscheinen.

Nun darf Ihr kleiner Schatz jeden Tag ein Säckchen anhand der Schnur aus dem Sack ziehen und sich jeden Tag auf´s Neue über eine kleine Überraschung freuen.

Hier noch kleine Anregungen, mit was Sie die Säckchen füllen könnten.

– Kleine Spieltiere (Pferde, Dinos, Hunde etc.)
– Spielzeugautos
– Radiergummis, Stifte, Stempel, Sticker, Aufkleber
– Quartett-Spiel, Minipuzzles, Ausmalbilder
– Freundschaftsbändchen, Armbänder, Haarschmuck, Ringe, Tattoos
– Schlüsselanhänger, Leuchtsterne, Magnetbuchstaben
– Zubehör für den Kaufmannsladen oder die Kinderküche
– Mäppchen
– Playmobile, Lego
– Schutzengel

Viel Spass beim Nachbasteln!

🙂