Fruchtwasser-Untersuchung


Durch eine Fruchtwasser-Untersuchung im Mutterleib wird schon so manche Krankheit erkannt.
Hierbei können bestimmte körperliche, oder geistige Schäden schon während der Schwangerschaft festgestellt werden.

Diese Untersuchung wird meist Frauen angeboten, die schon über 35 Jahre alt sind. Heutzutage weiß man, dass die Gefahr, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen mit erhöhtem Alter steigt.

Anhand einer Fruchtwasser-Untersuchung können die Ärzte feststellen, ob ein Chromosomenschaden (z. B. Das Down-Syndrom), schwere Missbildungen am Kopf und der Wirbelsäule oder auch Stoffwechselstörungen bestehen.

Bei dieser Untersuchung ist eine Geschlechtsbestimmung auch möglich. Werdende Eltern, die bei der Geburt überrascht werden wollen, sollten ihrem Arzt vorher mitteilen, dass sie das Geschlecht ihres Kindes nicht wissen möchten.

Normalerweise wird die Fruchtwasser-Untersuchung zwischen der 12. und 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist nahezu schmerzlos. Durch Ultraschall wird überwacht, wo sich das Kind befindet. Dann sticht der Arzt mit einer Nadel in die Gebärmutter und entnimmt etwas Fruchtwasser. In einem Speziallabor wird anschließend das Fruchtwasser analysiert. Nach ungefähr drei Wochen, vielleicht auch schon früher, erfahren die werdenden Eltern dann, ob mit ihrem Kind alles in Ordnung ist. In 95% aller Fälle ist normalerweise alles in Ordnung. (Wird eine Schädigung des Ungeborenen festgestellt, erlaubt das Gesetz sogar einen Schwangerschaftsabbruch.)

Doch was wäre, wenn das Kind nicht gesund zur Welt kommt und mit einer Behinderung leben müsste? Kann man mit solch einer Situation und vor allem mit der damit verbundenen Verantwortung umgehen?