Käseschmiere

 

Viele Babys haben bei der Geburt eine weiße Schicht auf der gesamten Haut oder an vereinzelten Stellen. Diese weiße Schicht nennt man Käseschmiere (Vernix caseosa) oder auch Fruchtschmiere. Sie bildet sich ca. in der 17. Schwangerschaftswoche.

Die Schicht ist normalerweise geruchsneutral. Trotzdem finden einige Mütter, dass die Schicht einen leichten Vanille- oder Karamellduft hat.

Käseschmiere ist ein Talgdrüsensekret, welches das Baby im Mutterleib als Schutzschicht (vor dem Austrocknen im Fruchtwasser) umgibt und bei der Geburt als Gleitmittel dient. Nach der Geburt hat die Käseschmiere die Aufgabe das Baby vor dem Auskühlen zu schützen. Dieses Sekret besteht aus 80% Wasser, 10% Hornschuppen und weiteren 10% Lipiden (Fetten). Sie sieht aus wie eine Art Salbe und sollte auch nicht abgewaschen werden. Nach einigen Tagen ist das Sekret vollständig in die Haut eingezogen. [weiterlesen...]

Maniküre in der Schwangerschaft

 

Eine Frau will natürlich immer gut aussehen und in der Schwangerschaft erst recht. Da eine Frau während der Schwangerschaft etwas zunimmt und der Bauch immer größer wird, fühlen sich viele Frauen etwas unwohl. Da sie trotzdem sehr auf ihr Aussehen achten, darf die Maniküre natürlich nicht fehlen.

Die meisten sind unsicher, ob der Besuch im Nagelstudio ihrem Ungeborenen schaden kann. Doch ist diese ganze Chemie rund um den Nagellack und den Nagellackentferner wirklich giftig bzw. schädlich für das Ungeborene?

Da ein Fingernagel nicht aus Hautgewebe sondern aus Hornschuppen besteht, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Inhaltsstoffe von Nagellacken in den Körper gelangen können. Es gibt zwar keine wissenschaftlichen Studien, über irgendwelche Nebenwirkungen von Nagellack in der Schwangerschaft, aber sicherheitshalber sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass der Nagellack nicht an die Haut kommt und nicht unter den Nagel. [weiterlesen...]

Ausschabung

 

Eine Ausschabung der Gebärmutter gehört zu den Routineeingriffen vieler Frauenärzte.

Eine Ausschabung wir meist dann vorgenommen, wenn die Patientin Veränderungen der Regelblutung aufweist. Das heißt, wenn die Patientin unregelmäßige oder sehr starke Blutungen bzw. wiederkehrende Blutungen nach den Wechseljahren hat, nach starken Blutungen in der Gebärmutter oder auch nach einer Entfernung gutartiger Tumore. Natürlich wird dieser Vorgang auch nach einer Fehlgeburt vorgenommen, wenn trotz einer erfolgten Abbruchblutung noch Gewebereste vorhanden sind.

Eine Ausschabung wird vaginal über den Gebärmutterhals durchgeführt. Oft wird Gewebe (Gebärmutterschleimhaut) abgetragen und später im Labor untersucht, um die Ursache festzustellen.
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