Babybekleidung

Die Haut von Neugeborenen ist noch sehr empfindlichen und der natürliche Hautschutz noch gering. Daher sollte gerade bei Babys darauf geachtet werden, dass sie nur Naturfasern direkt auf der Haut tragen.

Wolle, Seide und Baumwolle Diese Naturfasern gelten als besonders empfehlenswert für Babykleidung. Sie sorgen für ein gutes „Hautklima“, das heißt, sie nehmen Feuchtigkeit gut auf und geben diese nach außen ab.

Seide und Wolle sind beide tierische Eiweißfasern und dadurch besonders hautverträglich. Hoher Tragekomfort und eine gleich gute Isolierung gegen Wärme und Kälte zeichnen diese Fasern besonders aus.
Eine Kombination aus Baumwolle und Seide ist vor allem bei Unterwäsche sehr beliebt. Seide oder Wolle muss allerdings von Hand gewaschen werden.

Baumwolle ist wohl der beliebteste Stoff für Babykleidung, da diese Naturfaser nicht nur weich, atmungsaktiv und anschmiegsam ist, sondern zudem noch sehr pflegeleicht (Maschinenwäsche).

Die zwei wichtigsten Ökolabels

Naturtextil
Dieses Zeichen wird vom „Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft E.V.“ vergeben und steht für höchsten Standard. Es unterscheidet in zwei Stufen: „Better“ in orange und „Best“ in blau. Die Kriterien, um diese Auszeichnung zu erhalten, sind sehr streng. Selbst Nähgarn, Futter oder sonstige Accessoires müssen aus Naturstoffen sein. Bei „Best“ darf die Baumwolle zusätzlich nur aus ökologischem, pestizidfreiem Anbau stammen.

Öko-Tex Standard 100
Dieses Zeichen wird von der „Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet Textilökologie“ vergeben. Es garantiert die Schadstoffarmut eines Produktes und einen hautfreundlichen pH-Wert. Säuglings – und Kleinkinderkleidung die dieses Label tragen, müssen schweiß- und speichelecht sein.


Was bedeutet kbA?

kontrolliert – biologischer – Anbau

  • Anbau in Fruchtfolge, ohne synthetische Düngung
  • Biologische Schädlingsbekämpfung, ohne Pestizide
  • Kein Anbau genetisch veränderter Pflanzen


Speziell bei Baumwolle wird zusätzlich überprüft:

  • Ernte von Hand – Verzicht auf Entlaubungsmittel
  • Sicherung sozialer Standards bei den Erzeugern
  • Faire Preise und Abnahmekonditionen
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