Stillen

Grundsätzlich kann jede Frau, die möchte, auch stillen, nur geht’s vielleicht bei manchen etwas unproblematischer als bei den anderen.

Hier einige Tipps, damit es mit dem Stillen gut klappt:
Grundsätzlich kann jede Frau, die möchte, auch stillen, nur geht’s vielleicht bei manchen etwas unproblematischer als bei den anderen.

Hier einige Tipps, damit es mit dem Stillen gut klappt:

  • Ruhe – Sie ist gerade am Anfang enorm wichtig für Mutter und Kind. Nehmen Sie anfangs nur auf sich selbst und Ihr Baby Rücksicht. Besucher wie Oma, Opa, Tante, Onkel usw. müssen akzeptieren, dass erstmal Sie und Ihr Baby einen gemeinsamen Takt und Rhythmus finden müssen. Ziehen Sie sich zurück zum Stillen und konzentrieren Sie sich ganz darauf. Ob nach 2 Stunden oder erst nach sechs Stunden – je nach Bedarf wird Ihr kleiner Schatz seinen Hunger melden.
  • Trinken – Der Körper braucht mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag um genug Muttermilch bilden zu können. Am besten geeignet sind Still-Tees, Wasser oder Saft-Schorle mit wenig Säure. Sollte Ihr Schatz zu Blähungen neigen, kann auch Fencheltee (falls er dem Baby nicht direkt gegeben wird), wenn er von Ihnen getrunken wird, helfen.
  • Ernährung – Stillende Mütter brauchen ca. 500 Kalorien zusätzlich. Frisches Obst, Gemüse, Vollwertkost, Fisch, Fleisch und Milchprodukte sorgen für eine ausgewogene Ernährung.
    Was Sie nicht essen sollten, weil es Ihrem Kleinen Probleme bei der Verdauung macht, kann man nicht für alle Kinder benennen, sondern muss einfach selbst „ausgetestet“ werden.
  • Richtig saugen – Dazu hat das Baby die komplette Brustwarze im Mund, die Lippen sind nach außen gewölbt und die Zunge liegt unten auf der Kieferleiste. So geht’s für Ihren Liebling am Leichtesten und Ihre Brustwarzen werden so geschont. Immer mal wieder die Position beim Stillen zu ändern (im Liegen, im Sitzen), verhindert, dass eine Stelle der Brustwarze wund wird.
  • Dauer – Wie lange eine Still-Mahlzeit dauert ist von Kind zu Kind unterschiedlich. In der Regel gilt, um satt zu werden muss es mindestens 10 Minuten an der Brust saugen, da zuerst die dünne Vormilch fließt und dann erst die sättigende Milch kommt. Eine Brust sollte immer ganz leer getrunken werden und an der anderen darf dann je nach Bedarf auch noch getrunken werden. Bei der nächsten Mahlzeit wird jedoch mit dieser Brust wieder begonnen, die zuletzt dran war. (Ein Bändchen am BH als Gedächtnisstütze ist oft sehr hilfreich)
  • Satt – Um das Vakuum aufzuheben, reicht es wenn Sie Ihren kleinen Finger in den Mundwinkel Ihres Babys stecken. Zum Schutz der Brustwarzen lassen Sie ein paar Tropfen Muttermilch auf Ihrer Brustwarze an der Luft antrocknen, bevor Sie eine Stilleinlage benutzen.

Stillen ist wunderbar
Es sind unvergessliche Momente, wenn Ihr Baby an Ihrer Brust saugt, schmatzt und an Ihre Haut gekuschelt ist.
Erinnern Sie sich an diese Momente, falls Sie eine Stillkrise bekommen und an die vielen Vorzüge der Muttermilch. Verwöhnen Sie sich selbst, gönnen Sie sich was Neues zum Anziehen, ab und zu ein Gläschen Bier oder Sekt nach dem Stillen und vergessen Sie nicht – Sie und Ihr Körper vollbringen hier Unglaubliches!

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