Babyzimmer

Das Bett

Das wichtigste der Zimmereinrichtung für ein Baby ist wohl das Bett. Die erste Zeit verbringt es ja relativ viel Zeit darin. Gerade die ersten Wochen ist es sinnvoll, das Baby in einem Korb- oder Stubenwagen (mit Rädern) schlafen zu lassen, da es somit mobil ist und immer in der Nähe der Mutter schlafen kann. Meistens gewöhnt man die Kleinen so mit 3 Monaten an das Gitterbettchen im eigenen Zimmer. Dies sollte natürlich frei von schädlichen Stoffen oder Düften sein. Das Bett sollte nur mit ungiftigen Farben lackiert sein, da ältere Babys liebend gerne an diesen Stäben lutschen und darauf herumbeißen. Am sinnvollsten ist ein Bett das „mitwächst“. Das heißt, es ist 70 x 140 cm groß, hat abnehmbare Gitterseiten und auf einer Seite können 2 Stäbe heraus gemacht werden, damit ein Krabbelkind auch alleine rein und raus kann und die Höhe des Lattenrostes ist verstellbar. Der Abstand zwischen den Stäben sollte maximal 6 cm betragen, um auf jeden Fall zu vermeiden, dass das Kind seinen Kopf durchsteckt und sich weh tut oder verletzt. Die Matratze sollte hochwertig sein (Kokosverbund, Kaltschaum etc.). Die Bettdecke und das Flachkissen sollten waschbar sein und vom Wärmefaktor auf die jeweiligen Gegebenheiten abgestimmt (Sommer, Winter, beheiztes Zimmer, Schlafsack usw.).

Der Wickeltisch

Am günstigsten ist es oft, wenn er im Bad steht, da das Bad meistens der wärmste Raum im Haus ist. (Oft weinen Babys beim Wickeln nur, weil es Ihnen zu kalt ist. Hier empfiehlt sich auch ein Heizstrahler!) Es gibt praktische Bade/Wickelkombinationen mit Aufsatz für die Badewanne oder eben eine feste Kommode, hierbei sollte aber der Wickelaufsatz abnehmbar sein, damit man die Kommode auch nach der Wickelzeit noch nutzen kann. Auch auf die Höhe der Seitenränder und die Gesamthöhe der Wickelkommode sollte gut geachtet werden (Rückenschmerzen!)

Der Kleiderschrank

Da dieses Möbelstück meistens viele Jahre das Kinderzimmer schmückt, sollte er sehr geräumig sein, auch wenn man anfangs denkt, diese winzigen Kleidungsstücke verschwinden darin und zum Aufhängen gibt’s anfangs noch kaum was. Dies wird sich allerdings ändern, je älter das Kind wird und je größer die Kleidung wird. Also, lieber ist er am Anfang etwas überdimensioniert, als dass er später zu wenig Platz bietet.

Wichtig:

Achten Sie auf das TÜV- oder GS- Siegel. Unabhängige Prüfstellen garantieren damit, dass die Möbel funktionssicher sind. Außerdem sollten Kindermöbel generell „speichelfest“ sein.