Allergie

Immer mehr Babys sind leider betroffen davon. Es gibt die verschiedensten Gründe hierfür, aber die Veranlagung dazu ist wohl der häufigste.

Eine Allergie ist eine Überreaktion auf eine oder mehrere Substanzen. Bei Babys und Kindern tritt am Häufigsten Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen auf, wobei gerade Babys mit ihrem noch recht unreifen Immunsystem stark gefährdet sind.

Oft wachsen Babys vor lauter Angst der Eltern, dass es sich was holen könnte, in einer „antibakteriellen und hyperreinen“ Umgebung auf. Die Folge ist: Da das Immunsystem kaum was zu tun bekommt, entwickelt es natürlich auch keine Abwehrstoffe, d. h., dass diese Kinder später dann (z.B. im Kindergarten) extrem anfällig für Krankheiten sind.

Hier ein paar vernünftige Anregungen um eine Allergie zu vermeiden:

  • Stillt euer Kind (idealerweise 6 Monate)
  • Bei erhöhtem Risiko (Veranlagung, da Eltern oder Geschwister eine Allergie haben) sollte bei Flaschenkindern eine H.A.-Nahrung gewählt werden
  • Erst mit ca. 6 Monaten mit dem Zufüttern anfangen und nicht zu viele verschiedene Produkte anbieten, damit das Immunsystem nicht zu sehr gereizt wird
  • Viel Lüften im Kinderzimmer
  • Bettwäsche immer auf 60°C waschen
  • Keine gebrauchtes Bettzubehör verwenden
  • Benutzen Sie kein Lammfell
  • Bettdecke und Kissen sollten waschbar sein
  • Plüschtiere milbenfrei halten

Eltern sollten auch nicht in Panik geraten, wenn ihr Baby mal etwas schuppige, raue oder gerötete Haut hat. Es ist nicht immer gleich Neurodermitis. Gerade bei Neugeborenen braucht die Haut einige Zeit um sich an alles zu gewöhnen. Deshalb muss ein Säugling nicht ständig eingecremt, täglich mit speziellen Badezusätzen gebadet oder antibakteriellem Puder bestäubt werden.

Next Post