Tod – Trauer um eine geliebte Person


Tod – Trauer – manchmal fehlen die Worte, für einen Zustand den jeder zu kennen glaubt, solange bis er eintritt. Traurigkeit, Gefühl von Verlust, Wut, Angst, Liebe usw. sind alles Instrumente der Trauerbewältigung.

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist sehr schwer, aber noch schwerer ist es, das Alles zu verarbeiten. Erwachsene stoßen bei dem Verlust eines geliebten Menschen an ihre Grenzen. Doch wie ergeht es den Kindern dabei? Wie erklärt man Kindern, dass die besagte Person jetzt tot ist und nicht mehr kommt? Wie kann man Kindern so etwas nahe bringen, ohne ihnen Angst einzujagen?

Egal, welche nahe stehende Person im Umfeld eines Kindes stirbt, die Erwachsenen sollten den Kindern nicht die Trauer ersparen, sondern mit ihnen zusammen trauern und die Trauer durch viele Gespräche und Rücksichtnahme verarbeiten.

Haben die Kinder nicht die Möglichkeit zu trauern und den Tod der geliebten Person zu verarbeiten, so ziehen sich die meisten Kinder irgendwann zurück und bauen sich eine kleine Schutzwand in ihrer eigenen Welt.

Die Erwachsenen sollten bis zu einem gewissen Maße auch ihre Trauer und ihre Verzweiflung zeigen. Damit machen sie den Kindern klar, dass diese Gefühle ganz normal und sie nicht alleine sind!

Doch wie erklärt man z. B. einem 3 oder 4-jährigen, dass die Oma gestorben ist? Es gibt viele Versionen wie man den Tod seinen Kleinen erklären kann, doch was ist sinnvoll?

Manche Eltern erklären es ihren Kindern, indem sie ihnen erzählen, dass die Oma jetzt friedlich eingeschlafen ist und jetzt beim lieben Gott wohnt. Dort ist sie jetzt ein Engel. Außerdem schaut sie immer von den Wolken aus auf ihre Lieben herab und passt auf sie auf. Die Oma hat beim lieben Gott ganz viele Freunde, denn ihre Mama, ihr Papa und ihre Geschwister haben sie schon sehentlichst erwartet.

Des Weiteren erklären viele Eltern ihren Kindern den Tod mit dem Paradies. Die Oma wohnt jetzt im Paradies, dort fließen Bäche mit Milch und Honig, es wachsen ganz viele Zuckerstangen, alle sind total nett zu der Oma und sie bekommt alles, was sie sich wünscht.

Andere wiederum sind hier sehr direkt, was den Tod angeht. Den Kindern wird erklärt, dass die Oma jetzt ziemlich alt war, dass es ihr nicht gut ginge und sie jetzt erlöst wurde, indem sie gestorben ist. Außerdem wird erklärt, dass jeder einmal sterben muss. Ihnen wird gesagt, dass die Oma in ein Bett gelegt wird (Sarg) und anschließend auf dem Friedhof beerdigt wird. Das Grab wird als Gedenkstätte gesehen, wo für die Oma gebetet werden kann, aber sie werden sie nie mehr sehen.

Doch was ist jetzt sinnvoll? Natürlich gibt es noch viel grausamere Wege einem Kind den Tod zu erklären. Jedoch sollte man den Kindern mit diesem Thema keine Angst machen!

Wie erklärt Ihr Euren Kindern, den Tod? Wie erklärt Ihr Ihnen das? Ist es sinnvoll, ein Kind zwischen 2 und 5 Jahren mit auf eine Beerdigung zu nehmen?

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