Aschermittwoch

Am Aschermittwoch endet der Fasching und zugleich beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Diese soll an die 40 Tage erinnern, an denen sich Jesus in der Wüste aufgehalten hat und ist die Vorbereitung auf Ostern, wo die Wiederauferstehung Jesus Christus gefeiert wird. Die Fastenzeit an Ostern beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag. Hierbei werden die Sonntage nicht mitgezählt.

Früher zogen sich die Sünder zu Anfang der Fastenzeit ein Büßergewand an und wurden mit Asche bestäubt. Die Bestreuung mit Asche gibt es bereits seit dem 11. Jahrhundert. Die Asche wird aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen und mit Weihwasser angefeuchtet. Auch heute noch bekommen die Christen in der Kirche am Aschermittwoch ein Aschekreuz auf die Stirn. Der Pfarrer sagt dazu folgenden Satz: Du bist Staub und wirst wieder zum Staub zurückkehren. Die Asche soll darstellen, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Es wird auch die Vergänglichkeit des Menschen dargestellt. Außerdem soll das Kreuz aus Asche, auf der Stirn der Christen, zum Ausdruck bringen, das sie bereit zur Umkehr und Reue sind.

Die Fastenzeit wird überall anders gehandhabt, am Aschermittwoch wird meist kein Fleisch und keine Wurst gegessen, dafür Fisch. Während der Fastenzeit wird auf Dinge verzichtet, bzw. die Dinge werden reduziert, die man gerne mag, wie z.B. Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten und viele andere Dinge. Den Kindern kann man die Fastenzeit mit dem Verzicht bzw. dem reduzierten Verzehr von Süßigkeiten näher bringen oder auch mit einem eingeschränkten Fernseh- bzw. Computerkonsum. Andere wiederum nutzen die Fastenzeit zum Abnehmen oder um den Körper zu entgiften.

Wie sieht die Fastenzeit bzw. der Aschermittwoch bei euch aus? Wird bei euch auf irgendetwas verzichtet?

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