Jetzt geht’s los:

Die ersten Schultage

Der Schulbeginn ist eine neue Herausforderung, bei der Eltern ihre Kinder unterstützen können. 

Die ersten Tage in der Schule: Kinder und Eltern blicken dem nahenden Beginn mit Spannung entgegen. Damit hängen neue Herausforderungen, Freuden, vielleicht auch Unsicherheiten zusammen. Oft spiegeln die Kinder die ihnen vorgelebten Gefühle wider. Daher sollten Eltern eine positive Einstellung zum Schulbeginn haben – und nicht vom „Ernst des Lebens“ sprechen. Besser ist, das Kind aus dieses einschneidende Ereignis in Ruhe vorzubereiten, etwa in dem Schulsachen in Ruhe gemeinsam ausgesucht werden, So kann sich das Kind positiv auf die Schule einstimmen.

Freuen sich ältere Kinder auf den ersten Schultag dann meist deshalb, weil sie sich auch das Wiedersehen mit Ihren Schulkollegen freuen. Falls die Schülerinnen aber schon schlechte Erfahrungen mit dem Lernen oder den Lehrerinnen gemacht haben, dann mischt sich in die Erwartung auf das neue Schuljahr auch Unsicherheit. Schwierigkeiten mit dem Einschlafen oder Kopfweh sind Zeichen dafür, dass Angst im Spiel ist. Jüngere Kinder können sogar erneut einnässen. Eltern sollten in einem solchen Fall nicht zögern professionelle Hilfe zu suchen. Beim übertritt in eine neue Schulform gibt es andere Herausforderungen. Die vertraute Klassengemeinschaft aus der Volksschule ist weg. Sprechen Sie Ihrem Kind Mut zu: Bald wird sich eine neue Gemeinschaft gebildet haben. Unterstützen Sie Ihr Kind, aber nehmen Sie ihm Verpflichtungen nicht ab. Versuchen Sie, sich in Lernbelangen unentbehrlich zu machen. Erziehung zur Selbstständigkeit garantiert eher Erfolg als gut gemeinte Behütung.

 

(Quelle: Kinder & Co das Elternmagazin mit Tipps für Null- bis Zehnjährige.)