Studie zum Passivrauchen in der Schwangerschaft

Dass sich Rauchen während der Schwangerschaft nicht gerade günstig auf das Baby auswirkt ist euch zu genügend bekannt. Doch das Passivrauchen auch weitreichende Spuren hinterlassen kann ist mir noch nicht so bewusst gewesen?!

Das Ergebnis einer amerikanischen Studie zeigte, dass die Babys der Mütter, die häufig dem Passivrauch ausgesetzt waren, auch einen entsprechend hohen Cotinin-Wert im Kindspech (erster Stuhl nach der Geburt) hatten. Cotinin ist ein Abbauprodukt von Nikotin.

Auch wenn verantwortungsbewusste Raucher in der Gegenwart von Schwangeren vor die Tür oder auf den Balkon gehen, ist die Gefahr noch nicht gebannt.

Ich kann darüber nur den Kopfschütteln und mich fragen warum tun Eltern das ihrem Nachwuchs an? Und wie können Tabakkonzerne das Passivrauchen in der Öffentlichkeit nur so verharmlosen und die weitreichenden gesundheitlichen Probleme so untergraben?

Ein passendes Statement dazu (Botschaft der Stiftung Kindergesundheit):
Die persönliche Freiheit von uns Erwachsenen hat dort ihre Grenzen, wo Leben und Gesundheit eines Kindes beeinträchtigt werden können.