PEKiP, Frühförderung, Babyschwimmen – Kurse für Babys

Das Prager Eltern Kind Programm, kurz PEKiP, ist seit Mitte der 70er Jahre eine der bekanntesten Kursmöglichkeiten für Babys und ihre Mütter. Aber auch Babyschwimmen, Krabbelgruppen, Musikalische Früherziehung und allerlei andere Fördermöglichkeiten zur Frühförderung sind Kursangebote, die Eltern schon wenige Wochen nach der Geburt wahrnehmen können.
Nicht selten steht man als Eltern vor der Frage: fördere ich mein Kind, wenn ja, wie und mit welchen Kursen? Oder lasse ich das ganz bleiben? Wieviel Programm braucht mein Kind? Jeden Tag einen Kurs? Oder will ich mein Kind nicht verplanen schon kurz nach der Geburt?

Eine schwierige Frage. Kurse wie beispielsweise PEKiP Kurse gehören beinahe heute schon zum guten Ton nach der Geburt. In solchen Kursen werden Eltern und Kind feinfühlig an Spiel-, Bewegungs- und Sinnesanregungen herangeführt. Das von einem Prager Arzt entwickelte Konzept sollte Eltern und Kinder in eine Art Austausch miteinander führen, so dass Eltern besser die Bedürfnisse ihres Kindes wahrnehmen können und auf diese eingehen können. Dabei sind die Babys nackt, weil man von der Annahme ausgeht, dass unbekleidete Babys bewegungsfreudiger sind. Insgesamt soll das Kind aber mit dem Entwicklungsstand angenommen werden, bei dem es steht.
Falls sich nun jemand gerne näher über PEKiP informieren möchte, empfehlenswerte Seiten sind http://www.pekip.de/ oder auch die Seite einer der Mitbegründerinnen des PEKiP-Konzeptes, http://www.pekip-polinski.de/.

Es gibt mittlerweile eine unendliche Flut von Frühförderangeboten, so dass man als Eltern heutzutage oft die Qual der Wahl hat: mache ich alle mit meinem Kind mit, oder nur einen und „verpasse“ dann etwas?
Wie seht ihr das? Macht ihr Frühförderkurse mit, wenn ja, welche? Oder seid ihr der Meinung, dass man das als sensible Eltern auch zuhause alleine praktizieren kann und lehnt den Frühförderwahnsinn ab?