Gesunde Kinder sind fröhlicher

Was liegt uns mehr am Herzen als die Gesundheit unseres Kindes? Wohl nichts, oder?
Als Mutter sieht man zwar meist direkt wenn es dem eigenen Sprössling nicht gut geht, aber oft wissen wir nicht, was dem Sprössling nun fehlt. Ob es sich um harmlosere Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Windpocken handelt oder doch vielleicht um schwerwiegendere Beschwerden wie Mittelohrentzündung oder einen Pseudokrupp-Anfall?! Allgemein ist mit Kinderkrankheiten jedenfalls nicht zu spaßen und sie müssen ernst genommen werden.

Gesundheitsrisiko vermindern
In der heutigen Zeit lassen sich viele Gesundheitsrisiken vermindern oder gar ganz vermeiden. Gleich zehn Termine zur Früherkennungsuntersuchung (U1 bis U9), von Geburt bis zum 64. Lebensmonat, bieten dem Baby eine Chance und eine gute Grundlage zum gesunden Aufwachsen. Ferner ist ein vollkommener Impfschutz ein sehr entscheidender Faktor in Bezug auf eine gesunde Entwicklung der Kleinen. Auch wenn die Medien mal wieder davon berichten, dass Impfungen das Immunsystem von Babys überfordern oder Diabetes auslösen können. Impfungen bleiben empfehlenswert!

Ernährung ist entscheidend
Immer mehr Kinder leiden an Übergewicht. Kein Wunder, wenn das Frühstück mit einem Knusper-Schoko-Müsli beginnt. Und in der Schule Snacks wie Kinderpingui oder andere Leckereien gegessen werden. Zu Hause dann eine leckere Pizza auf den Tisch kommt. Damit die Zeit bis zum Abendessen nicht zu lang wird, werden noch weitere Süßigkeiten und Chips verspeist und abends schließlich noch Fritten mit Mayo und Ketchup, weil die schnell und günstig zubereitet sind. Dann darf ich mich als Elternteil nicht wundern, wenn der Nachwuchs dafür sorgt, dass die Statistiken über den Gesundheitszustand immer schlechter werden.
Dass diese Art von Ernährung nicht gerade förderlich für die körperliche und geistige Entwicklung meiner Kinder ist, ist vielen Eltern aber vielleicht auch nicht bewusst. Zu viel Fett und zu viel Süßes in jungen Jahren können fatale Folgen für die Gesundheit in späteren Jahren haben.
Daher gilt es den Nachwuchs so früh wie möglich auch mal Obst und Gemüse hinzustellen. Denn gerade im Kleinkindalter sind die Sprösslinge sehr ausprobierfreudig und leicht für Neues zu begeistern, was übrigens auch für die Bereiche Spiel und Bewegung gilt. Einfach mal zusammen mit dem Sohn/der Tochter einen Apfel zubereiten oder einfach geschnitten auf den Tisch stellen. Du wirst Dich wundern wenn abends der Teller leer ist.
Der Zuckergehalt in Süßigkeiten und Limonaden ist teilweise enorm hoch und deshalb auch schädlich für die kleinen Beißerchen. Folgen sind u. a. Zahnschmerzen, Karies und Parodontitis. Schmerzen, die man seinem Kind ersparen kann durch eine zahngesunde Ernährung, mit Produkten die viel Kalzium enthalten, wenig Süßes und zuckerhaltige Softdrinks sowie gutes Kauen der Nahrung beugen den schmerzlichen Folgen vor.